Gestern am See gewesen: Fahrrad hat ne Panne. Platter Hinterreifen 🤪 Pannenspray dabei gehabt und eingesetzt. Von diesem Zeug bin ich echt begeistert! Tatsächlich war der Reifen voll aufgepumpt. Trotzdem skeptisch bin ich los gefahren, in Gedanken „…na, wie weit werde ich wohl kommen…“ 🤔
Bei der Hitze wäre es schon anstrengend das E- Bike bis nach Hause zu schleppen, zumal die Fahrradtaschen gut gewichtig gepackt waren…
Kilometer um Kilometer verstrich, ich bin super gut voran gekommen 🤓 der Reifen hat prima durchgehalten, ich hätte wohl noch viel weiter fahren können….
Bin gleich in die Werkstatt mit dem edlen Teil und konnte es gleich dort lassen. Hab dem Typen u.a. von meinem Problemchen mit der Gangschaltung erzählt:
wird gemacht:
Austausch Kassette und Kette ✔️
Reifenwechsel wird gemacht ✔️
und was sonst so ansteht, wird gemacht ✔️
Kostenvoranschlag, wenn nix weiter dazu kommt, 250/ 300 € 🤪 …fetter Batzen!!!
eine Woche Facebook – Pause: …wie gut das tut. Gelöscht von Handys. Messenger gleich mit dazu.
…weg. herrlichhh ………….
Überraschender Weise hat man einen anderen Weg zu mir gefunden: nach nun fast zehn Jahren das erste Lebenszeichen von Metrin, einer lieben Angestellten von Sylke, einer familiäern Oase in einem Tropischen Garten nahe des weltbekannten Diani Beach an der Südküste von Mombasa, in Ukunda
…ein Ort der gern zu Führungen genommen wurde, in den Reiseführern und Bewertungen als sehenswerte botanische Anlage, wegen seiner umfassenden, reichhaltigen Pflanzenpracht beworben ist.
Um haaresbreite hätte ich meinen Standort in Deutschland aufgegeben und wäre nach Kenya ausgewandert, man arbeitete schon an der Bewilligung einer Permit ( Arbeitserlaubnis ) für Gastronomie und Hotelwesen.
Leider gab es derzeit negative Kräfte, die es bis jetzt nicht lassen konnten, mir hinterherzuhächeln – nach fast 10 Jahren kein Vergessen, kein „Sand darüber“ … Kenya, das Land meiner Träume …damals habe ich fluchtartig das Land verlassen müssen, gleich am nächsten Tag ging mein Flieger zurück nach Deutschland.
Hier und da geholfen, Schulen besucht und an Projekten teilgenommen, privat Familien kennengelernt, Freundschaften geschlossen, selbst an Gerichtsverhandlungen teilgenommen, Freunde frei gekauft, ganze Bäckereien leer gekauft, Gefängniswärter bestochen, Lebensmittel in Lager geschmuggelt …Bücher könnte ich schreiben ………..
Die schönste Zeit zum Rückzug war die Oase im tropischen Garten von Sylke, einer Deutschen, aus Wittenberg, fernab des Hoteltourismus, den ich zu zahlreichen anderen Reisen zur Genüge kennengelernt habe.
ich hatte mein Häuschen, meine Terrasse, meine Poolanlage, Verpflegung und bewachte Ruhe in der Idylle der Oase.
Schön waren die Abende im benachbarten Restaurant, fast kein Abend ohne Party auf der Terrasse. Einmal stand ich sogar selbst in der Küche, es gab Hohl mit Gehacktem ( Kohlroulade )
hier noch ein paar andere Fundstücke aus besseren Zeiten: