Leipzig zeigt Courage

Leipzig zeigt Courage

„Leipzig zeigt Courage“ am 30.04.2018 ab 16 Uhr auf dem Dach der Moritzbastei. Hinter diesem Motto steht eine klare politische Position und Haltung, die insbesondere durch den Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung (Schirmherr dieser Veranstaltung), der Bürgermeisterin für Kultur, Dr. Skadi Jennike, dem Bürgermeister für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule, Prof. Dr. Thomas Fabian und weiteren Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Sport getragen und durch eigene Wortbeiträge aktiv unterstützt wird. Ganz in diesem Sinne treten neben namhaften KünstlerInnen die Gewinner des Jugendfestivals für ein demokratisches, weltoffenes und tolerantes Klima in allen Gemeinden und Regionen Sachsens ein und unterstützt die offensive Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und Gewalt in allen gesellschaftlichen Bereichen.Insbesondere durch die musikalischen Acts soll die Botschaft, sich für Weltoffenheit und Toleranz zu positionieren und aktiv zu werden, an die 2000 BesucherInnen vermittelt werden. Neu ist die Zusammenarbeit mit zahlreichen Initiativen und Vereinen, die sich in diesem Bereich seit Jahren engagieren. Diese präsentieren sich auf einem „Markt der Möglichkeiten“, der am 30.4.2018 ab 16 Uhr zu einem Austausch und Kennenlernen einlädt. Ziel des Marktes ist neben dem Kennenlernen der Vielfalt an Angeboten eine Vernetzung unter den AkteurInnen, denn „Vernetzung macht stark“. Wer sich präsentieren möchte, meldet sich bitte per E-Mail über info@leipzigzeigtcourage.de an.

Organisiert wird das Konzert durch eine Initiative um den engagierten Sänger Sebastian Krumbiegel (Die Prinzen), ANKER e.V., Moritzbastei und die Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention der Stadt Leipzig.
Für Kinder geeignet

https://www.facebook.com/…

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Ab dem 25. Mai 2018 gilt

…Jede digitale Anfertigung eines Fotos, auf dem Personen erkennbar abgebildet sind, ist eine Datenerhebung. Ohne Einwilligung dürfen personenbezogene Fotos im Rahmen des KUG nur noch von der so genannten „institutionalisierten“ Presse und dem Rundfunk sowie den für sie arbeitenden Journalisten und Unternehmen angefertigt und genutzt werden. Damit haben z.B. freie Sportfotografen, freie Konzertfotografen, Hochzeitsfotografen und der gesamte Bereich Street Photography ab dem 25. Mai 2018 ein gravierendes Problem. Gemäß Art. 2 Abs. 1 DSGVO gilt die DSGVO ohne Einschränkungen „für ganz oder teilweise automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten sowie für die nichtautomatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten, die in einem Dateisystem gespeichert sind oder gespeichert werden sollen“. Damit ist jegliche „automatisierte Verarbeitung“ ohne Einwilligung oder „berechtigtes Interesse“ grundsätzlich verboten. Nur, wenn ein so genannter Erlaubnistatbestand der DSGVO in Frage kommt, kann ausnahmsweise eine Erlaubnis vorliegen. Somit ist dann jede digitale Speicherung von personenbezogenen Fotos grundsätzlich verboten.

https://www.ipcl-rieck.com/allgemein/wissen-zur-dsgvo-7-tipps-fuer-fotografen.html

 

Wlan in den Bussen von Palma

In naher Zukunft wird es in den neuen Stadtbussen von Palmas Verkehrsbetrieb EMT WLAN geben und man kann via USB das Handy aufladen.

WLAN und USB gehören zu den Anforderungen an die neuen Busse, die die EMT kaufen will. Außerdem sollen technische Möglichkeiten geschaffen werden, die Bürgerkarte „Tarjeta Ciudadana“ aufzuladen, das Ticket per Bankkarte oder mit dem Smartphone zu bezahlen. Ebenso sind Videoüberwachung und Info-Bildschirme vorgesehen.

Von welchem Hersteller die neuen Busse kommen werden, steht noch nicht fest.

Die EMT will zunächst 95 Fahrzeuge erwerben, die mit Gas betrieben werden und die bisherige Diesel-Busse ersetzen sollen. Das wird in den Jahren 2018 bis 2020 geschehen und 30 Millionen Euro kosten. In einer zweiten Phase von 2020 bis 2022 will man dann den Rest der Flotte erneuern

link wlan und USB in Palmas Stadtbusse – MM-Redaktion |@MM_Mallorca | Palma, Mallorca | 23.04.2018 10:16

Zeckenbiss zwingt René Rumberger in den Rollstuhl

Link durch einen Zeckenbiss in den Rollstuhl

Einst war er freischaffender Artist, heute ist er an den Rollstuhl gefesselt: René Rumberger aus Seelitz bei Mügeln leidet an Borreliose. Dass es soweit kam, dafür macht er die Ärzte verantwortlich. Doch auch nach der Diagnose wurde es für ihn nicht einfacher.

Als sich René Rumberger eines Tages im Juli 2014 auf seinen Auftritt vorbereitete, da wusste er noch nicht, dass ein winziges Tier sein Leben für immer verändern würde. Denn der heute 39-Jährige, der damals mit seiner Frau Susan, seinen beiden Kindern und mehreren Tieren als freiberuflicher Artist vor Kindern, auf Festen oder in Krankenhäusern auftrat, wurde an diesem Tag von einer Zecke gebissen.

Viel mehr als ein Jucken spürte er zunächst nicht. Erst am nächsten Tag fiel ihm eine rötliche Schwellung über dem Fuß auf. Was er noch nicht ahnte: Er hatte sich mit Borreliose infiziert.

Ärzte erkannten Krankheit nicht

Sein Hausarzt sah keinen Handlungsbedarf. Als die Fieberschübe und Schmerzen aber immer stärker wurden, suchte Rumberger weitere Ärzte auf. Erst der fünfte führte einen Bluttest durch und verschrieb ihm Antibiotika. „Mir ging es kurzzeitig besser, ich war schon wieder guter Hoffnung.“ Doch die Karenzzeit von zehn bis zwölf Tagen war da schon um mehr als zwei Wochen überschritten, eine Heilung nicht mehr möglich.

Noch war Rumberger aber mobil. Da war der Kaufvertrag für ein Haus in Seelitz bereits unterschrieben, der familiäre Umzug von Leipzig in das kleine Dorf zwischen Mügeln und Wermsdorf beschlossene Sache.

Krankheit schritt unaufhaltsam voran

Eines Morgens dann versagte sein Fuß. Es folgte ein erneuter Ärztemarathon, bei dem ihm mehrere Neurologen bescheinigten, entweder an einer posttraumatischen Belastungsstörung, einer rheumatischen Erkrankung oder schlichter Einbildung zu leiden. „Die meisten haben sich den Fuß nicht mal angeschaut und keiner hat etwas unternommen.“

Währenddessen schritt die Erkrankung unaufhaltsam voran, die Borrelien griffen Rumbergers Nervenzellen und Rückenmark an. Erst ein Spezialist aus Nordrhein-Westfalen vermochte eine genaue Diagnose zu stellen. „Er sagte, die Ärzte hätten meinen Mann in den Rollstuhl gebracht“, berichtet Susan Rumberger.

Inzwischen ist auch sein zweiter Fuß gelähmt. In seiner linken Hand spürt er immer weniger, die Sehkraft auf dem linken Auge ist auf 50 Prozent geschrumpft. Sein aktueller Zustand: inkomplette Querschnittslähmung, Pflegegrad drei, zu 90 Prozent schwerbehindert.

http://www.lvz.de/Region/Oschatz/Zeckenbiss-zwingt-Rene-Rumberger-aus-Seelitz-bei-Muegeln-in-den-Rollstuhl