FSME-BLOG

22.Mai 2016

seit dem gestrigen Tag Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Schüttelfrost, Kraftlosigkeit…

Da waren wohl einige Sonnenstrahlen zu viel gestern am See…..

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mir gehts schlecht.

sooo richtig schlecht…………….

Sonnenstich ?!!

ich liege flach, draußen das herrlichste Wetter, wie ich es mir lang gewünscht – und nix kann ich machen, gaaar nixxxxxxxxx…………………….

versautes Wochenende !!!

2.Juni 2016

Hmmm…
Visite war gerade durch.
Neueste Untersuchungen haben ergeben das es sich tatsächlich um BorrelioseViren, übertragen durch Zeckenbiss handelt und das sich die Lage meines gegenwärtigen Zustand hinreichend beweiszeigend erklärt das ich in einem sehr sehr kritischen Zustand eingeliefert bin und damit rechnen muss auf jeden Fall noch weitere 14 Tage zwingend auf Station zu bleiben. Das heißt aber nicht das ich nach den 14 Tagen infektfrei bin. Die Vieren werden/ können einen chronischen Weiterverlauf der Krankheit zur Folge haben und/oder das sich daraus noch spätere Folgen der Borreliose aus diesem Fall ergeben können

…was für ein Mordstext. Ein Wunder das ich das mit meinem Gehirnpudding zusammenbekommen hab.

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13.Juni 2016

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moin,
bin wieder daheim. Abschlussuntersuchungen erledigt, u.a. noch mal Liquor aus der Wirbelsäule gezogen…
in 14 Tagen Reha.
so weit gehts mir ganz gut, die Birne drückt noch etwas und beim „über die Haare streifen“ ist auch eine Empfindlichkeit zu verzeichnen.

Ruhe, Bettruhe, Schmerzmittel bei Bedarf, Kopfbedeckung bei Sonneneinstrahlung!

Neuroborreliose

wieder mal von der Schippe gehuppt..

…muss man nicht wirklich haben! Diese Sch…

hoffe es bleibt nix zurück oder entwickeln sich noch Spätfolgen. Hab mit meiner Aussprache immernoch zu kämpfen, auch weiss ich manchmal im Satz nicht mehr was ich überhaupt sagen wollte, ringe nach Wörter, werd nervös ….

allen die mir die Stange gehalten haben, ganz lieben dank

15.Juni 2016

schon kommenden Montag für vorerst eingeräumte  3 Wochen

…heute Mittag hatte ich noch eine Vorstellung in der Neurologischen Ambulanz hier in Leipzig. Im Anschluss wurde ich über den befürworteten Start meiner Therapie informiert, die schon am 20.6.2016 beginnt …

an sonsten geht es mir den Umständen entsprechend. Mir persönlich kommt der Termin etwas zu verfrüht, fast überstürzt: Ich bin noch nicht richtig klar in der Rübe, habe auch noch diese Überempfindlichkeiten auf der Kopfhaut; beim Überstreifen der Haare, sowie diese vorher nie gekannten Sprach – bzw. Gedächtnisstörungen während der Gesprächsführung………
Kopfschutz!

…naja, schaun wir mal…………

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16.Juni 2016

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das letzte Bierchen getrunken,

vor 26 Tagen die letzte Zigarette geraucht

– und immernoch keinen Appetit darauf !

Sicher.

26.Juni 2016

kurzer Zwischenbericht:

Auswirkungen der Neuroborreliose nach fast 5 Wochen

morgen beginnt die zweite Woche meiner vierwöchigen Reha in der neurolog./ traumat. Klinik.
Gut geht anders: was geblieben ist ist ein leichter ständiger Kopfschmerz sowie eine Empfindlichkeit beim „durch die Haare streifen“ . Sonnenstrahlen nerven auch. Vor die Tür ohne Hut/Mütze geht gar nicht.
Was mich fast erquickt ist das ich während des sprechens manchmal mitten im Satz aufhöre und nicht weiter weiss, ringe dann nach Worten, der Puls schnellt nach oben, werde nervös.
Des weiteren hab ich häufig Wortfindungsstörungen, das ist geblieben, keine Verbesserung in den ganzen Wochen.
Gestern mal aufs Fahrrad getraut – unter Aufsicht. Klappte prima. Nach einer halbstündigen Unsicherheit stellte sich fast schon Routine ein.
Morgen Reha, zweite Woche. Die Strapazen des Krankenhaus gut überstanden, Muskelaufbau funktioniert prima. Das Ausdauerprogramm im RehaCenter bereitet mir noch leichte Schwierigkeiten.
Muskelaufbau – das einzige was ich Fortschritt nennen darf ……

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26.Juni 2016

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Gesendet: So 26. Jun 2016, 10:06
Von: XXX
Empfänger: PercyGermany

Kopiert

„Hi Percy,

Die Diagnose ist wichtig, um in der Therapie optimale Ergebnisse zu erzielen. Dabei ist es notwendig, zunächst die funktionale Beeinträchtigung, die der Wortfindungsstörung zugrunde liegt, zu lokalisieren. Hierzu wird in einem Wortverarbeitungsmodell die betreffende Störungsebene eingegrenzt. Gespräche zwischen Untersucher und Patient sind ebenso Bestandteil der Befunderhebung wie weitere Untersuchungen, in denen die Symptomatik mittels ausgewählter Methoden gezielter geprüft wird.

Die Therapie enthält je nach Störungsbild individuell zusammengestellte Übungen und verschiedene Schwerpunkte. Die Therapieschwerpunkte und Ziele der Therapie werden gemeinsam mit dem Patienten bzw. den Eltern erarbeitet. Es gibt hauptsächlich vier Therapiebereiche (Persönlichkeit, Wahrnehmung, Sprechtechniken, Stabilisierung). Es wird zum Teil zunächst am Modell des Therapeuten und mit Hilfe des sogenannten Pseudosprechen (= künstlichem Sprechen) gearbeitet. In der Therapie wird zwischen einem überwiegend direkten oder indirekten Therapieansatz ausgewählt. Bei dem direkten Ansatz wird direkt am Symptom gearbeitet und offen über die Sprachstörung geredet. Bei dem indirekten Ansatz wird am Modell der Therapeutin mit künstlichem Sprachverständnis die Sprache verändert. Der Patient überträgt die erarbeiteten Sprechtechniken dann unbewusst auf sein Sprechen. Der Ansatz richtet sich nach dem Störungsbewusstsein und der Ausprägung der Symptomatik.

Durch die richtige Form der Atmung und den richtigen Einsatz des Zwerchfells beim Sprechen kann das Sprechen ggf. dauerhaft verändert werden. Die richte Sprechatmung kann die Therapie aber deutlich unterstützen. Die Schulung der Atmung wird in jede Therapie integriert.

Viel Erfolg,
Olaf.“

19.Juni 2016

weißes Ampelmännchen

Hallo liebes Team der XXX,
XXXX
XXX
XX
Eine kurze persönliche Zwischenstandsmeldung.
Leider scheint in meiner Reha – Maßnahme einiges gewaltig schief zu laufen.
Vorrausgehend möchte ich mitteilen das ich grundsätzlich gewillt bin an allen Therapieterminen teilzunehmen und werde es auch weiter tun, so es in meinem Therapieplan steht, nur entsprechen 90 Prozent der Anwendungen nicht den Zweck meiner eigentlichen Therapie, z.B.  Seminar Schmerz, Lastenhandhabung, Rückenschule etc, gefolgt von den gesamten Anwendungen der körperlichen Ertüchtigung u.s.w.,
die Wochenpläne der letzten Woche und dieser Woche sind im Anhang dieser Mail.
Diese Themen sind zwar sehr aufschlussreich und interessant, zumal der Ausgleich im dortigen Fitnesscenter auch gut tut, ebenso die Anwendungen von Packungen und Massage,
nur fehlt mir die ganze Sache der neurologischen Vorgehensweise, die Gespräche bei einem Neurologen plus daranknüpfende eventuelle Übungen oder Therapien, damit ich in meinem Leben wieder vorwärts komme, mich wieder voll  in das Berufsleben stürzen kann,…
Meine Probleme, die extreme Wortfindungsstörung sowie das ich mitten im aussprechendem Satz nicht weiter weiß, mir der Gedanke verloren gegangen ist etc, wie ich es vor meiner Erkrankung, der akuten Hirnhautentzündung nie kennengelernt hab, das sind die Dinge die mich beschäftigen in der neurologischen Reha anwesend zu sein in der Hoffnung auf ein Weiterkommen und Verbesserung der gegenwärtigen gesundheitlichen Lage
Vorige Woche hatte ich ein Treffen laut Plan bei einer Neurologin als Arzt der Reha-Einrichtung, sowie ein Treffen bei einer Neurologin als Therapeut  – und das war es auch schon bis zum heutigen Tag.
Heute lese ich ein Schild das alle Termine der Neuropsychologie bei Frau XXX bis einschließlich Freitag ausfallen.
In Ihrem Bewilligungsschreiben geben Sie bekannt das für die Behandlungsdauer die medizinische Beurteilung durch Ärzte der Rehabilitationseinrichtung ausschlaggebend ist,
nur wenn diesbezüglich aus neurologischer Sicht gar keine oder kaum eine Behandlung stattfindet, wie bitte soll da meine Rehabilitation erfolgreich sein ?
Heute, ganz knapp zum Feierabend habe ich erfahren das sich jemand ab Freitag meiner Sache annehmen wird und das Thema Neuropsychologie (NP) in meinen Plan einbaut.
Vielleicht reagiere ich etwas überstürzt, oder die Vorgehensweise der Reha – Einrichtung ist völlig normal oder ich bin zu panisch den Erwartungen hochmotiviert entgegenzutreten, dann erachten Sie bitte mein Schreiben als gegenstandslos
Die aktuellen Therapiepläne bitte zur freundlichen Beachtung im Anhang
Freundlich grüßt XXX
XXX …
__________________________________________________________

außerdem habe ich heute einen Termin beim sozialen Dienst dieser Klinik.

1.Juli 2016

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 nach überstandener 14 tägiger akuter Neuroborreliose im Krankenhaus im Mai,
– derzeit Reha, 2. Woche:
Wortfindungsstörungen,
während des Erzählens plötzliches „nicht mehr weiter wissen“ ,
häufiger Kurzzeitgedächtnisverlust.
Nach Beendigung der 4 Wöchigen Rehamaßnahme in der Neurologischen Psychosomatischen Klinik geht es weiter in der Klinik für Kognitive Neurologie der Universität in der Hoffnung auf Erfolge.

2.Juli 2016

Zecke
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Hallo Welt.

Montag beginnt die dritte Woche meiner vierwöchigen Reha in der neurologischen Klinik

. Mir geht es relativ gut, was geblieben ist ist ein leichter ständiger Kopfschmerz sowie eine Empfindlichkeit beim “durch die Haare streifen” . Sonnenstrahlen nerven auch. Vor die Tür ohne Hut/Mütze geht gar nicht.

Was mich fast erquickt ist das ich während des sprechens manchmal mitten im Satz aufhöre und nicht weiter weiss, ringe dann nach Worten, der Puls schnellt nach oben.

Des weiteren hab ich häufig Wortfindungsstörungen.

Montag Reha, dritte Woche. Die Strapazen des Krankenhaus nach der akuten Meningoenzephalitis gut überstanden, Muskelaufbau funktioniert prima- das ist aber auch schon das einzige was ich Fortschritt nennen darf …

Darf kein Auto mehr fahren. d.g. kann, kann ich schon, hab ja nen Führerschein, aber Leute die eine Hirn/ Hirnhautentzündung erlitten haben müssen sich einen Test unterziehen ( Reaktion/Schnelligkeit…) …den ich in einem Thema versemmelt habe. Nachholen? -kein Problem, irgendwann . …

kostet so zwischen 170 und 200 €

Das Fahrrad soll ich auch stehen lassen.

Nach Beendigung der 4 Wöchigen Reha-Maßnahme in der Neurologischen Psychosomatischen Klinik geht es weiter in der Klinik für Kognitive Neurologie der Universität / Max – Planck – Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften; in der Hoffnung auf Erfolge.

9.Juli 2016

tausendmal glotz ich in meine Tasche wenn ich morgens das Haus verlasse und in die Reha fahre.

Kontrollzwang!

Gestern als ich nach Hause gekommen bin wollte ich noch einmal in die City um bissel was für den Kühlschrank zu kaufen. Ich wechselte die Taschen, entschied mich für den Rucksack. Packte alles ein was ich brauchte. Ständig wurde ich gestört von Kleinigkeiten die mich ablenkten und gleich erledigt werden wollten – also erledigte ich diese noch schnell.

Ich fuhr los. Petersstraße das Ziel: Petersbogen, Lidl.

Dort angekommen parkte ich mein Rad, schloss es an und seppelte schnell mal auf Toilette. Ich hab im Anschluss meine Hände gewaschen, trocknete sie mit Papierhandtücher, zerknüllte sie und habe sie in den Mülleimer der dort in der Toilette stand geworfen.

Plötzlich schoss mir durch den Kopf das ich den Fahrradschlüssel nicht mehr bei mir hatte.  Wie konnte das passieren?! -passe ich doch immer ständig und auf alles auf !! Also nahm ich mir den Mülleimer vor, ich nahm an, das ich beim zerknautschen des Papieres ich den Schlüssel mit weggeworfen hab.. Gesucht, gesucht, nix gefunden.

Ich gab auf, hab mich damit abgefunden nach dem Einkaufen nach hause laufen zu dürfen, den Ersatzschlüssel zu holen und nochmal in die Stadt…

Ich kaufte ein. Bei Lidl. Nix besonderes: bissel Obst, Gemüse und was ich sonst so brauchte.

Kurz vor der Kasse ist mir aufgefallen das ich meine Geldbörse nicht bei mir hatte. – Wie konnte das nun wieder passieren ?! Schau ich doch ständig und überall ob ich noch alle Sachen bei mir hab: Handy, Hausschlüssel, und und und…

Ich ließ den Einkaufswagen also stehen und machte mich grübelnd vom Acker in Gedanken wo ich Fahrradschlüssel und Geldbörse wohl liegen haben könnte. Ich kam ins schwitzen, war hellwach!

Ich trat den Heimweg an, ging den selben Weg zurück den ich gekommen: zur Toilette, an der Rolltreppe entlang, die Treppe hinauf und den Weg bis zum Fahrrad. Ich hab vergessen wo ich das Rad abgestellt hab. Räder über Räder, nur meines nicht zu finden.

Nach einer Weile hab ich es nun doch gefunden. Ich bemerkte das mein Schlüssel vom Schloss noch am Fahrradschloss steckte.

Prima dachte ich, es geht also los, ich werde wohl verrückt. Bin sicherlich durch eine Kleinigkeit abgelenkt worden, habe diese schnell erledigt bevor ich sie vergesse…

Bin also nach Hause gefahren in der Hoffnung das ich meine Geldbörse „nur“ daheim liegen lassen habe – und schließlich war es dann auch so, ich habe vergessen sie aus der einen Tasche zu nehmen, weil ich doch mit einer anderen Tasche in die City bin – sicherlich auch wieder abgelenkt von Sachen die ich schnell erledigen wollte bevor ich diese vergesse.

Dabei schau ich doch schon tausendmal nach ob ich nichts vergessen habe. Wie konnte das nun wieder passieren. Fazit: Akribischer nachschauen ob ich alles erledigt und bei mir habe? ?

…also doch verrückt ?!!

Ich dreh noch durch.

Kurzzeitgedächtnis, Kontrollzwang, Sprachschwierigkeiten… Reha, nächste Woche die fünfte……………….

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19.Juli 2016

www.PercyGermany.com

„…bei weiterhin bestehenden erheblichen kognitiven Defiziten ist eine weitere hochfrequente neuropsychologische Therapie erforderlich…“,
…“da die Bewältigung der zur Rehabilitation führende Erkrankung nur in Ansätzen gelang.“

-arbeitsunfähig seit 23.5.2016
-es besteht aktuell keine Fahrtauglichkeit

-engmaschige Weiterbehandlung
-multimodales Therapiekonzept zur allgemeinen konditionierung und kognitive Beübung
Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften -Tagesklinik Universität Leipzig.

4.August 2016

handypics juni 2016 307

HI. Du kennst mich nicht, aber ich hab ein Kommentar von dir auf einer FSME Seite gelesen. Mein Mann kam am 23 Mai ins Krankenhaus und Mitte Juni wurde bei ihm FSME diagnostiziert. Bis endlich raus gefunden wurde das er FSME hat, hatter er null Kontrolle mehr ueber seinen Koerper. Nach Reha kann er jetzt wieder laufen und sprechen. Aber nicht 100%. das gleiche mit der Feinmotorik. Im Moment hat er starke Probleme mit kopfschmerzen und Muskelschmerzen. Wie schlimm hattest du es denn wenn ich dich fragen darf und was tust du gegen die kopfschmerzen usw.
Gruss XXX …. Wuensche dir gute Besserung
PS musstest du auch zu einen Neuropsychologen? Wohin muss man sich wenden wegen den Fuehrerschein? Niemand hat uns gesagt wo wir uns hin wenden muessen wegen der Fahrerlaubnis.

o4.o8.2016 – 17:05

Du hast Barbaras Anfrage angenommen.
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Zufällig hat es mich auch am 23.Mai erwischt, genau wir Dein Mann.
Nein ich kenne Dich nicht. Dich und manch viele andere von denen ich gehört und/oder Post bekommen habe …
Bei mir ging alles ziemlich rasch. Ich bin am 23.5. zum Arzt der mich aus dem Verkehr gezogen hat.
Mir war übel und ich stand etwas neben mir. Am nächsten Tag hatte ich übelst hohes Fieber, konnte nichts essen und nichts trinken, alles kam wieder raus. Man untersuchte mich, fand aber nichts und schickte mich mit 39,5 Fieber wieder nach Hause.
Einen Tag später ging es mir dermaßen schlecht das ich mich mit aller Kraft in die Notaufnahme schleppte, es wurde untersucht und untersucht bis man die Gründe fand, man behielt mich auch gleich im Krankenhaus.
Lange Rede …blablaaa,
um wieder zurück zu kommen: Kopfschmerzen, extreme Kopfschmerzen hab ich nur die ersten 14 Tage gehabt und mit Medizin über den Tropf behandelt.
Später mit Tropfen, dann mit Tabletten bis sie ganz verschwanden.
Kopfschmerzen habe ich heute nicht mehr.
Die Reha gelang bei mir nur ansatzweise, so im Bericht zu lesen. Muskelschmerzen hatte ich gar keine.
Was ich tuhe?
…ich hab neurologisch Unterstützung. Seit der Reha. Im Moment bin ich in einer Ergotherapie und mache daheim viel Denksport und tuhe was für Muskelaufbau und Ausdauer.
Mir gelingt es jetzt wieder unter Menschen zu gehen, die extrem starken Kopfschmerzen sind weg geblieben, was geblieben ist ist ist ein leichter Schmerz mit dem es sich aber „leben lässt“ und eine gewisse Empfindlichkeit genau so das man jedes einzelne Haar spürt, ebenso jeden Sonnenstrahl. Ich trage dafür ein Hütchen oder eine Mütze. bei einem Neuropsychologen bin ich einmal aller drei/vier Wochen zum Check.
Wegen des Führerscheines, da werden Tests gemacht. Reaktion, Geschwindigkeit und all so was. Die Unterlagen der Reha werden da mit einbegriffen ( so war es bei mir ) …mich verwundert das dieser Test nicht schon während der Reha gemacht wurde.
..Autofahren kann man schon, nur ist es eben nicht ratsam, weil es kann viel passieren und dann ist Dein Mann der doofe, egal ob Schuld hätte oder nicht.
Dieser Test ist ganz wichtig.
Der Neuropsychologe ist da, so denk ich mal, der beste Ansprechpartner. Frag doch mal in der RehaKlinik nach, die haben da auch nachträglich einen Plan. An sonsten Anfragen bei Fahrschulen. Es gibt da auch noch eine andere Einrichtung die so etwas macht, nur weiss ich die im Moment nicht.
Autofahren ist mir abgeraten, ebenso Radfahren. Ich hab es mal heimlich probiert der Tage, ging soweit ganz gut, nur etwas sehr unsicher – beim Absteigen hab ich dann doch die Straße vermessen *lol – also Fahrradfahren NICHT möglich.
Krank geschrieben bin ich bis Ende August, dann bekomme ich eine andere Klinik zugewiesen in der ich schon gemeldet bin, nur was da genau abgeht das weiss ich noch nicht.
Zwischenzeitlich wie gesagt, Ergotherapie 2x pro Woche ne halbe bis dreiviertel Stunde.
Mein Kurzzeitgedächtnis hat ganz schön einen Schlag wegbekommen, das ist für mich das krasseste. Daraus folgend ein Kontrollzwang ungekanntermaßen
sowie das ich im gerade sprechenden Satz dann plötzlich nicht mehr weiter weiß was ich sagen wollte weil mir der Gedanke immer weiter entschwindet ohne das ich ihn wieder ergreifen kann, da mir die Worte fehlen. Medizin nehme ich aktuell nicht.
Von Seiten etc schicken für mehr Info, davon würde ich abraten, Ihr macht Euch da nur noch mehr verrückt, ich habe das auch ständig gemacht, nun lasse ich es aber, da dreht man ja noch ganz durch
Sprecht mit Euern Arzt, Dein Mann braucht Unterstützung und Hilfe, das tut ihm gut, dann wird das auch, das dauert aber …

10.August 2016

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Ein drittes Mal in die Wirbelsäule stechen lassen? …wieder Liquor ziehen? …Donnerstag!

Die Angst um einen Rückfall bleibt bestehen. Ich werde es am Donnerstag, wenn ich in der Uni zum Check bin wohl ansprechen müssen

Eine Leidensgenossin bangt um ihren Mann der auch von einer Zecke gebissen worde, gerade Post von ihr erhalten:

Dienstag, 9.August 2016 – 23:26 Uhr:

„Mal ne neue Meldung. Sind wieder sehr viele Schritte zurueck gegangen. Habe meinen Mann gestern zurueck in die Klinik gebracht. Haben gedacht die probleme die vor 11/2 wochen angefangen haben waren Muskelkater, Verspannung usw. Falsch. Zurueck ist wieder das zittern, wakeliger Gang, zuckungen usw. Fast so wie am Anfang als der ganze Mist ausgebrochen ist. Gestern dann nochmal Rueckenmark Punktur. Sind noch viele Viren drin. Sind zwar weniger als es rauskam das er FSME hat, aber nicht mal die Haelfte weniger.

Dazu haben die ihm auch noch das Medikament Novalgin gegeben auf dem er eim ersten Krankenhaus allergisch reagiert hat. Steht in den Krankenakten und ich hab es auch nochmal gestern in der Notaufnahme gesagt, aber anscheinend hat das niemand gejuckt. Also gehts ihm heute noch mieser weil das auch noch dazu kommt“

meine Antwort:
00:37
oh liebe barbara, das tut mir sehr leid. ich wollte es eigentlich umgehen, aber jetzt wo du es ansprichst ist es vielleicht besser wenn ich mich auch noch einmal in die Wirbelsäule stechen lasse um zu sehen wie es mit den Viren steht ? …mir geht schon der A… wenn ich nur daran denke, nicht nur das ich nicht weiss wie das alles mal mit mir endet in meinem Kopf, sondern vielleicht das alles wieder neu anfängt ?…sprachlos. – gute Nacht 😉

ich hoffe für ihn und wünsche nur das Beste !!!

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25.September 2016

PsychoTabletten oder am Kopp darumoperieren kommt mir auf keinen Fall in die Tüte,
an sonsten bin ich für alles offen was die nächsten 4 bis 6 Wochen auf mich zu kommt.
Einen Plan?
…hab ich noch nicht. Ausser das es morgen los geht….

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9.Oktober 2016

Es scheint alles läuft aus dem Ruder. Seit dieser Woche muss ich Medizin nehmen.
Mit der Einnahme von erst 2 halben Tabletten begleitet mich eine derartige Schläfrigkeit über den Tag der ich nicht mehr „Herr“ werde, es ist still um mich geworden, sehr still. Morgens werde ich nicht munter, ich kann nicht klar denken, bin benebelt. Das zieht sich so über den Tag. Lustlos, antriebslos lasse ich den Tag verstreichen, nicht mal meinem Hobby der Fotografie gehe ich nach. Dabei soll die eigentliche Wirkung erst nach einer Woche sich einpegeln…

abends vor dem Schlafengehen eine halbe Tablette – das vier Tage, dann eine ganze Tablette….

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18.=ktober 2016

meine ersten drei Wochen:

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10.November 2016

Zecke

Eine nächste Wiederaufnahme ist für Frühsommer 2017 geplant

(Kognitive Neurologie des Max Planck Institut im Univrsitätsklinikum Leipzig).

um dann berufliche Perspektiven abzuklären. Bis dahin Medikamentationen, psychologische therapeutische Betreuung und neurologische Visiten.

(Arbeitsunfähig seit Mitte Mai 2016 ff.)

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17.November 2016

Bis zur Wiederaufnahme in die Klinik im Frühsommer 2016

brauche ich mehrere Fachärzte die mich kontrollieren, Therapeuten zum unterstützen.

Also habe ich mich mit meinen Überweisungen auf den Weg gemacht.

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Beim Neurologen hatte ich keine Chance. Entweder zu überfüllt, Neuaufnahmestopp, keine technischen Meßgeräte u.s.w. / Eine Telefonliste habe ich auch abgeklappert und mich fast wund telefoniert. Die meisten gingen gar nicht ans Telefon, andere hatten eine SuperWarteschleife, andere wiederum eine nette Ansage ich werde gleich verbunden und bei manchen ging gar nur der Anrufbeantworter an.

Bei einer Arztpraxis bin ich dann doch hängen geblieben, notwendige Vorraussetzungen erfüllt.

Termin 30.3.2017!

…das sind 3,5 Monate.

ich solle eine Zeit von 3 bis 5 Stunden einplanen

Leider kann ich das so nicht hinnehmen und gehe morgen zu meiner Krankenkasse.

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Sonst was neues?

…morgen bekomme ich dieses Teil zur 24 StundenKontrolle Blutdruck.

Cholesterin auch zu hoch…

18.November 2016

Blutdruckmessung – 24h

Blutdruckmessung, Tabelle/ Statistik.

interessant war zu wissen bei welcher Tätigkeit ich welchen Wert erzielt hab. Das war aber auch schon das einzige – weil, Blutdruck zu hoch! zu starke Schwankungen

…von 70 bis über 230, alles dabei………………..

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21.November 2016

Auf weiteres nicht arbeitsfähig. Frühsommer 2017 zurück in die kognitive Klinik, Intensivtherapie.

richtig gesund werde ich nicht mehr, das ist mir schon genommen worden. Andere Gehirnzellen werden ständig trainiert die Aufgaben der toten und kranken Gehirnzellen mit zu übernehmen. Ich sag immer Hochleistungsdenksport.

Mir ist deutlich gesagt worden das ich nie mehr der alte sein werde der ich einmal gewesen bin. Der Grund liegt in meiner Seele. Meine Seele ist krank, weil ich mir ständig über irgendwelche Sachen den Kopf zerbreche. Ich kann nicht loslassen. Das vergangene vergessen, das neue auf mich zukommen lassen und mich am Leben freuen….

Das macht mich krank und kränker, Medizin dagegen schlägt nicht an, bzw. ich nehm sie nicht mehr, die vernebeln meine Rübe. Ab Mittwoch habe ich wieder Termine…..

PercyGermany.com

ich hab heute bissel arg ne Depri, so schlimm war es noch nie….

22.November 2016

„Digger, das stimmt nicht ganz. Kopf hoch! Deine Gehirnzellen bilden an den Dendriten Synapsen aus. Die sich verschalten mit anderen Gehirnzellen. Diese Verbindungen bilden neuronale Netzwerke und bestimmen die Informationsverarbeitung zu einem wesentlichen Teil. Du kannst durch pure Willenskraft und Übungen die ungünstigen synaptischen Verbindungen aufbrechen und deine Dendriten neu und besser verschalten. Es bilden sich dafür neue und stärkere Synapsen aus über die Zeit, und die ungünstigen Synapsen verkümmern, oder verschwinden gar komplett. Mandy hat vollkommen recht! Es erfordert halt nur etwas Mühe und Disziplin es auch konsequent durch zuziehen. Für den einen ist es leichter für den anderen ist es schwieriger. Aber die Willenskraft schafft alles. Selbst diese Willenskraft, kann man sich antrainieren mit Übung. Kopf hoch! Du bist ein Kämpfer!. So aussichtslos auch alles sein möge, wir tragen immer die Hoffnung im Herzen! Das sind wir uns selbst schuldig. Und selbst WENN wir untergehen, dann mit Pauken und Trompeten und verteilen dabei Kinnhaken. Live up to the fullest, all day everyday! Es ist absolut möglich und sogar auch relativ einfach deine Seele und dein Oberstübchen wieder fit zu machen. Wir sind das lebende Beispiel! Denn du darfst nicht vergessen: Wir verstehen dich, denn wir haben exakt das Gleiche Gefühlt!!! Wir waren genau dort. Also Kopf hoch und ziehe alle Register. Immer. Dein Leben lang. Salute!“

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30.November 2016

Der Augenarzt ist heute mein erster Anlaufpunkt. Zum Check. Für 10.30 eingeplant. Nun ist es ja so das wenn ich um 10.30 einen Termin habe, haben gefühlte 1000 Patienten auch einen Termin für 10.30

…na dann …

7.Dezember 2017

Aufgrund meiner Schädigung des ZNS ist es ab und an notwendig das ich den Augenarzt besuche. Der Termin stand, es lief alles reibungslos. Offene Fragen wurden mir breitwillig und verständlich erklärt.
Eine Woche ist nun schon wieder ins Land gegangen, die Unterlagen vom Neurologen sind eingegangen, die Anträge geschrieben, das OK des Therapeuten gegeben, die Anträge verschicke ich heute zur Krankenkasse zur Genehmigung.

6.Dezember 2016

Notwendigkeitsbescheinigungen für vorraussichtlich 45 Stunden neuropsychologische Therapien bis zur Wiederaufnahme in die kognitive Klinik im Max Planck Institut im Uniklinikum Leipzig

– kognitive und affektive Störungen
… Lernen
…Gedächtnis
…Abruf
…Ablenkbarkeit
…Belastbarkeit
…Aufmerksamkeitstraining
…Planen
…Handeln
…Denken
…Barrieren
…Umstellfähigkeit
…durch organische Störungen hervorgerufene psychische Störungen

29.Dezember 2016

Der Bericht beim medizinischen Dienst der Krankenkasse ist ausgewertet und beurteilt, einer weiteren Therapie, die 4., steht nichts im Wege. Diese dient der Überbrückung bis zur Wiederaufnahme in die Klinik im Frühsommer 2017

Start einer neuen Therapie - Einheit bis zum Frühsommer zur Überbrückung eines neuen Klinikantrittes//embedr.flickr.com/assets/client-code.js

Der Beginn ist am 05.o1.2017

– es geht aufwärts! Natürlich bin ich auch daheim ständig am Ball und versuche mein Gedächtnis zu trimmen, was mir aber nicht immer gelingt. Manchmal klappt alles hervorragend, aber manchmal falle ich in ein Tief das hat es ganz schön insich. Bisher sind derartige Stimmungsschwankungen aber eher selten und ich habe es immer wieder aus eigener Kraft geschafft mich davon zu befreien ( Krankgeschrieben seit Mai 2016 ff.)

o4.Januar 2017

zur Erholung ab dem o7.o1. im Bayrischen Wald, bevor mein u.a. „HochleistungsGedächtnisTraining“ intensiv fortgesetzt wird …

o6.o1.2017

…schwerwiegend …chronisch …50%  

…gültig bis 31. Januar 2020

A (198)

𝕟𝕠 𝕔𝕠𝕞𝕞𝕖𝕟𝕥

Zecke

Borreliose trotz Impfung?

Viele Menschen glauben, dass sie „gegen Zecken“ geimpft und damit immun gegen die gefährliche Borreliose sind. Tatsächlich existiert derzeit aber noch kein gegen Borreliose und für den Menschen zugelassener Impfstoff. Bei der verwechselten Impfung handelt es sich um FSME – die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Diese wird ebenfalls von Zecken übertragen, jedoch durch Viren und nicht wie die Borreliose durch Bakterien ausgelöst. Auch wenn ein aktueller Impfschutz gegen FSME besteht, vor Borreliose schützt dieser nicht. Daher sollten weiterhin entsprechende Maßnahmen ergriffen und Zeckenstiche nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

https://www.borreliose-infektionskrankheiten.de/borreliose-trotz-impfung/

Kann nach einer ausgeheilten Borreliose eine erneute Infektion stattfinden?

Ist ein Mensch an Borreliose erkrankt und wurde diese mit Hilfe von Antibiotika und begleitenden Therapien erfolgreich behandelt und ausgeheilt, besteht dennoch keine Immunität. Eine erneute Infektion durch einen weiteren Zeckenstich ist also durchaus möglich.

https://www.borreliose-infektionskrankheiten.de/borreliose-trotz-impfung/

Check Neurologie am 30.3.2017:

Kein Rad, kein Auto, keine Wiedereingliederung im Frühsommer. Wieder Klinik angesagt.

Wie, wann, was, das wird am Montag abgeklärt.

Die gestrigen Ergebnisse der Untersuchung ( Messung des tieferen Hirn und Hirnbahnen, EEG, EKG, Ultraschall Halsschlagader und beider Augenwinkel) haben genau das angezeigt was meine derzeitigen Beschwerden wiederspiegeln.

Trotz kognitiv neurologischer Betreuung ist wegen der intensiven Therapiemaßnahme der Tagesklinik im Max Planck Institut für kognitive Neurologie im Uniklinikum Leipzig eine Wiederaufnahme zu beantragen…

heute, am 23.5. – also genau vor einem Jahr fing alles an…

Zecke

fing diese Missere an. Ich kann nur sagen schützen schützen schützen !

Man wird mindestens blöd in der Rübe …………..

9.6.2017: Doppelt so viele Menschen an FSME erkrankt als im Vorjahr:
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/doppelt-so-viele-menschen-an-fsme_erkrankt-wie-im-vorjahr-15178860.html

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und so vergeht Monat für Monat, und so gehe ich meinen Weg mit Hilfe und Unterstützung:

31.8.2017 – nun sind es schon über 10 Wochen das ich wieder in der Firma bin. Beginnend mit 3 Stunden pro Tag an 4 Arbeitstagen, momentane Steigerung aller 2 Wochen jeweils 1 Stunde mehr – mit dem angepeiltem Ziel 6 Stunden zu erreichen. Aus neurologischer Sicht ( und meiner persönlichen ) ist das die Grenze.
Eigentlich könnte ich 8 Stunden oder länger arbeiten – aber nicht in diesem Beruf, eine Teilrente ist ausgeschlossen!
Im Arbeitsleben lassen mir die Kollegen den nötigen Freiraum den ich brauche, da hab ich keinen Druck zu verspüren. Den Druck mache ich mir manchmal selber weil ich mich anders kenne, ich muss aber lernen damit umzugehen das vieles nicht mehr so flink geht wie es früher war, grob gesagt ich bin komplett ein anderer Mensch geworden. Vorsichtig, manchmal tollpatschig und neben mir stehend, manchmal auch antriebslos – aber gewillt. Manchmal wiederum gelingt mir vieles schneller als anderen und ich komme locker mit Bravour an meine frühere Perfektion heran. Die Kommunikation fällt mir oft schwer, dann wiederum hab ich aber auch einen Sprachfluss der es mir ermöglicht an frühere Ironie anzuknüpfen, manchmal platze ich in das totale Leben und manchmal ziehe ich mich zurück, möchte nicht angesprochen werden und gebe keine Antwort auf gestellte Fragen …
Krasse Gegensätze
Seit letzter Woche plagen mich Kopfschmerzen. Kopfschmerzen habe ich ständig, jedoch auf der Skala von 1 bis 10 sind es Stufe 1 oder 2 – jetzt ist gleichbleibend auf 4. Zweimal habe ich Ibu 600 zu mir genommen – ohne Erfolg, dann hab ich es gelassen. Ich bin zum Hausarzt und habe die Sache angesprochen, er meinte ich solle mal 1 oder 2 Tage daheim bleiben – ich bin trotzdem in die Firma weil mich das ablenkt. Das Kopfweh hab ich immernoch jedoch nicht mehr so krass, nur ganz leicht wenn ich mir durch das Haar streife. Es fühlt sich an als wenn jedes Haar mir Schmerzen zufügen will, eine Empfindlichkeit der Hopfhaut…
In 3 Wochen fliege ich in die Ferien, das gibt mir Kraft – ein Ziel auf das ich mich sehr freue …

Neuropsychologisch therapeutisch und ärztlich werde ich bestens betreut…

…und so gehe ich meinen Weg mit Hilfe und Unterstützung…

paar Tage später, genauer seit Do, den 31.8.2017 liege ich wieder im Krankenhaus!

ich war wegen meiner Kopfschmerzen beim Arzt und bin von da aus nicht wieder nach Hause:

heute, Mo. d.4.9.2017 –  ist der Tag der Entscheidung was mit mir passiert:  mit totaler Aufregung und Spannung sehe ich den Vormittag zur Visite entgegen, besser gesagt mit bibbern!

An Untersuchungen hab ja schon bissel was weg, Gehirnströme messen noch nicht. Die Auswertungen heute

… kommt nix raus, wird Nervenwasser aus der Wirbelsäule gezogen

und dann „schauuu mer maaa“ .

kann sein das es eine extreme Wetterfühligkeit war, kann auch nix sein oder keine Ursache, weil mir geht es jetzt sooo suuupi, so gut ging es mir Ewigkeiten nicht, kann aber auch ein Rückfall sein mit mehr oder neuen Schäden in der Rübe …

inzwischen ist es Mittag, die Visite ist gerade durch:

es wird ein weiteres mal die Nadel an der Wirbelsäule angesetzt!

Mir ist als wenn ich auf meine Hinrichtung warte. Liquor. Wirbelsäulenwasser.

…diese Untersuchung ergab nichts negatives. Zumindest zeigte sich keine Verschlechterung meines Zustandes. Gleichbleibend, nicht beunruhigend. Der Kopfschmerz ist eben da, man müsse ihn anderweitig entgegen treten: andere Therapien, andere Medikamente den Schmerz wegzudenken, nicht wahrzunehmen, abzulenken …

Medikamente nehme ich derzeit dafür nicht. Aushaltbar.

Oktober 2017

Rückblickend war das letzte Jahr sehr aufregend. Es hat sich viel getan in Bezug auf meine Gesundheit. Viele Tests- viel positives zu berichten. Mehr und mehr mache ich Fortschritte und hoffe und wünsche das das auch so bleibt.

Es ist die Zeit gekommen das ich in Absprache mit meinen Ärzten und Therapeuten sagen kann das ich im Berufsleben wieder einsteige. Langsam. Allmählich. Nichts überstürzend.  Arbeitsfähig. Nach 14 Wöchiger Wiedereingliederung in die Firma.

November 2017

Ferien vorbei, die Pflichten rufen.

Ferien, paar Bilder:  Oktober 2017

https://flic.kr/s/aHsm5sEv5j

Ciutat Jardí.

Ciutat Jardí.

gut erholt geht es an die Pflicht: …der Wiedereinstieg ins Berufsleben hat begonnen – und es macht mir sogar Spaß ………………